Hätte ich das mal vorher gewusst… 3 Tipps, die man als Blog Anfänger kennen sollte

Blogparade Tipps für Bloganfänger

Wie ihr vielleicht mitgekriegt habt, war es hier in den letzten Wochen ganz schön ruhig. Keine Beiträge, keine Aktivität auf Instagram oder Facebook, absolut nichts. Das ist mir total schwer gefallen, weil mein Blog das Ventil ist für meine Kreativität und meine Liebe zur Vernetzung mit anderen Menschen. Die Pause musste aber leider sein, ärztliche Anordnung… Anfang des Jahres hatte ich mir große Ziele gesetzt: Ich wollte meinen Blog groß rausbringen, 2mal die Woche posten, tolle und inspirierende Fotos machen und mit einzigartigem Content 5.000 Leser im Monat erreichen. Der Januar ging gut los und die Zahlen waren super. Was ich leider total unterschätzt habe, war der Faktor Zeit.

Wie einige von euch wissen bin ich Teamleiter in einer Agentur mit aktuell 8 ganz tollen Teammitgliedern. Ein Fullime-Job, der gerne auch mal mehr als 50 Stunden in der Woche kostet. An Schreiben vor oder nach der Arbeit nicht zu denken. Die Wochenenden habe ich also komplett genutzt, um zu knipsen, zu schreiben und parallel auch noch in diversen Facebook-Gruppen mein Wissen zu teilen. Für Freund und meine Mädels war kaum noch Zeit. Und was alles noch schlimmer gemacht hat waren meine eigenen Ansprüche. Fotos mussten perfekt, Texte spannend geschrieben und Outfits immer uptodate sein. Und schwups war ich in einer Abwärtsspirale, an deren Ende ich mich im März in der Sprechstunde meines Arztes wiederfand. Diagnose: Herzrhythmusstörungen – und das mit Anfang 30! Ich war echt geschockt!

Also musste ich die letzten Wochen kürzer treten, habe mir überlegt, wie ich in Zukunft mit der wenigen Zeit umgehen möchte. Zuerst einmal werde ich meinen Blog wieder als das ansehen, was er ist – mein allerliebstes Hobby und keine Pflicht, irgendwelche Zahlen zu erreichen. Ich werde wieder über die Themen schreiben, die mich wirklich inspirieren – und wenn es nur 1 Thema pro Woche ist, ist das auch nicht schlimm. Kein täglicher Check mehr von Google Analytics, um sich die User-Zahlen von gestern anzusehen. Kein erster Griff mehr morgens zum Handy, um Instagram Pics zu liken, sondern lieber den Wecker auf Snooze drücken und nochmal umdrehen 😉

Und da ich gerne meine Erfahrungen mit anderen teile, habe ich mich für eine Blogparade von Finn von Blogmojo zum Thema Tipps für Bloganfänger angemeldet. Hier meine Top 3 Tipps für alle, die ihren eigenen Blog starten möchten.

Tipp #1 für Blog Anfänger: Der Blog-Name ist dein Kapital

Bevor du dir Gedanken über das Hosting (WordPress.org vs. WordPress.com) machst, solltest du dir genug Zeit nehmen, um über deinen Blog-Namen nachzudenken. Er ist deine Visitenkarte und sollte für dich und deine Themen stehen. Außerdem sollte man deinen Blognamen gut über Google finden. Google dafür vorher mal den Blog-Namen und sehe dir die Suchergebnisse an. Kannst du damit konkurrieren? Ist der Name über die sozialen Netzwerke verfügbar?

Ich war bei meinem letzten Blog und bei Bits & Pieces sehr spontan und impulsiv, habe kaum über den Namen nachgedacht. Vor allem Bits & Pieces ist ein Name, der sehr schwer in Google rankt, da es schon sehr viele Webseiten mit diesem Namen gibt. Es hat ganz schön viel Arbeit gemacht, dass ich bei meinem eigenen Blognamen ganz oben in den Suchergebnissen erscheine. Ganz schön ärgerlich, oder?

Tipp #2 für Blog Anfänger: Ein guter Plan ist die halbe Miete

Egal, ob Redaktionsplan, Content- oder Timingplan – ein guter Plan ist die halbe Miete. Notiere dir wichtige Termine in den nächsten Monaten (Valentinstag, Blog-Geburtstag, Sommeranfang etc.), zu denen du eine super Idee für einen Beitrag hast. Diese Termine kannst du dann in einen Kalendar oder auch in ein Online-Tool übertragen, damit du sie nicht vergisst. Ich arbeite sehr gerne mit Wunderlist. Dieses Tool ist auf dem PC über ein Programm, über den Browser und über eine App verfügbar. Darin habe ich mir unterschiedliche Listen angelegt zu unterschiedlichen Themen. Sobald ich eine gute Idee habe, wird sie sofort notiert und ich kann auch schon Notizen oder Anhänge hinzufügen. Die Ideen kann ich dann auch direkt timen und somit meinen Redaktionsplan für mehrere Wochen erstellen.

Was man gerade am Anfang bedenken muss, ist der enorme zeitliche Aufwand pro Beitrag. Der Inhalt muss recherchiert, der Text geschrieben und die Bilder gemacht und eventuell noch bearbeitet werden. Am besten, du schreibst ein paar Beiträge im Voraus, damit du einen zeitlichen Puffer hast. Ich plane aktuell, 4 Beiträge fertig zu schreiben, bevor ich wieder einen Post veröffentliche. So muss ich nicht immer die Beiträge ad hoc erstellen.

Tipp #3 für Blog Anfänger: Do what you love

Und zu guter Letzt: Macht euch keinen Stress. Bloggen ist ein riesen Spaß und sollte nicht in Stress enden. Orientiert euch nicht zu sehr an Zahlen wie Unique Users oder Verweildauer, sondern schreibt über die Themen, die ihr liebt. Die Leser kommen mit der Zeit dann sowieso 🙂

Ihr wollte noch mehr Tipps oder habt Fragen? Schreibt mir gerne einen Kommentar, ich beantworte alles 🙂 Oder schaut mal bei Blogmojo vorbei und lest euch die Tipps der anderen Blogger durch, die an der Blogparade teilgenommen haben.

Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr meinem Blog und mir auch weiterhin folgt. Die nächsten Wochen gibt es tolle neue Beiträge, ihr könnt euch auf was freuen 🙂

Liebe Grüße,

eure Jule

P.S.: Das tolle Postbild ist von Pixabay.

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3 Kommentare

  1. Oh j, dass hört sich nicht gut an. Mache aber ganz vorsichtig und nur das, was zeitlich passt. Wie du geschrieben hast, ist der Blog ein Hobby mehr nicht und die Gesundheit ist wichtiger. Liebe Grüße britti von brittiesbeautytest.Wordpress.com ♡

    1. Liebe Britti, danke dir für die lieben Worte! Genau, ich mache gerade ganz langsam. Ein paar neue Artikel sind schon in Bearbeitung und ich freue mich schon auf euer Feedback 🙂 Aber heute genieße ich erst einmal das tolle Wetter! LG, Jule

  2. Hi Jule, es tut gut zu wissen dass es anderen genauso geht:) Glaub mir, ich war in einem ähnlichen Dilema vor einer Weile und habe mich damals mit meinem inneren Selbstkritiker auseinandergesetzt. Über drei Monate hatte ich eine Art „Schreibblockade“. Nicht’s ging mehr. Die Ansprüche, wie du sie ja auch in deinem Artikel erwähnt hast, das alles „perfekt“ sein muss, wurde einfach zu gross. Ich kann dir nur ermutigen, dich selbst zu bleiben und für dich zu schreiben. Weil du es liebst, weil es deine Passion ist. Authentizität ist das Wichtigste. Ich finde deinen Blog toll und freue mich, weitere Artikel von dir zu lesen. Liebe Grüsse, Jennifer von ademerci.com

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